Morgenlauf – was dafür und was dagegen spricht

Morgenlauf – was dafür und was dagegen spricht

Wenn du zu den Menschen. gehörst, die morgens keine Probleme haben früh aufzustehen, könnte ein Morgenlauf genau das Richtige sein. Eine neue Untersuchung konnte nachweisen, dass der aktive Start in den Tag viele Vorteile hat. Nicht nur aus gesundheitlicher Sicht. 

Das hat die neue Untersuchung gezeigt

Durchgeführt hat die Untersuchung ein großer amerikanischer Sportgerätehersteller, der 981 berufstätige Frauen und Männer befragt hat. Das vielleicht gar nicht so erstaunliche Ergebnis: Wer morgens vor der Arbeit trainiert und einen lockeren Morgenlauf macht, verfügt am Tage über mehr Energie, Produktivität, Kreativität und Konzentration. Außerdem kommt es seltener zum Nachmittagstief. und ganz wichtig: Ein frühes Training erhöht die Wahrscheinlichkeit es auch wirklich durchzuführen. ewer sein Training auf den Nachmittag oder Abend verlegt, lässt es häufiger ausfallen. 

Ausreichend Schlaf vor dem Morgenlauf

Pandemiebedingt arbeiten derzeit viele Menschen zu Hause und auch die Bars, Clubs und Diskotheken sind geschlossen. Warum ich das erwähne? Weil Du vor einem Morgenlauf ausreichend lange und gut geschlafen haben solltest, damit sich die bereits erwähnten Benefits auch wirklich einstellen. Wer übermüdet ist und trotzdem laufen will, sollte die Intensität ein wenig drosseln. 

Morgenlauf
Wer morgens laufen geht, sollte es langsamer angehen lassen (Foto: adpic)

Lerne Deinen Körper kennen

Die Überschrift klingt vielleicht etwas seltsam, denn die meisten Sportler kennen ihren Körper ganz gut. Wer mit dem Morgenlauf beginnt, sollte aber wissen, ob er vorher was trinken kann oder eher nicht. Die verzweifelte Suche nach einem Toilettenhäuschen oder einer versteckten Gelegenheit in der Natur, tut dem Training nicht gut. 

Die Rolle der Kohlenhydrate

Ein weiterer wichtiger Punkt für alle, die sich mit einem Morgenlauf noch nicht so auskennen: Die Glykogenspeicher haben sich über Nacht geleert und auch der Insulinspiegel ist auf einem niedrigen Niveau. Wer in diesem Zustand laufen geht, greift deshalb vermehrt auf Fett als Brennstoff zurück und trainiert so vor allem den Fettstoffwechsel. Das ist eine gute Nachricht für alle, die abnehmen wollen. Aber da der Körper die Energie aus den Fettreserven nur dann abzapfen kann, wenn ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht, solltest Du im aeroben Bereich trainieren. Tempoläufe oder Intervalltraining ist morgens eher nicht zu empfehlen. 

Wann Du morgens nicht laufen solltest

Auch wenn es so klingt, dass ein Morgenlauf eine gute Idee ist, gibt es doch eine Gruppe von Menschen, die sich das überlegen sollten. Etwa 30 Prozent aller Menschen sind so genannte Eulen. Sie kommen morgens nur schwer aus den Federn und kommen erst am Abend auf Hochtouren. Das ist genetisch bestimmt und zahlreiche Studien beweisen: Wer mit den Rhythmen lebt, fühlt sich wohler und ist leistungsfähiger. Deshalb sollten Eulen genau überlegen, ob sie wirklich morgens laufen wollen. 

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