Die sieben häufigsten Trainingsfehler
Ein häufiger Fitnessfehler ist zu schnelles Laufen (Foto: adpic)

Die sieben häufigsten Trainingsfehler

Wer regelmäßig und systematisch trainiert, kann auf entsprechende Fortschritte hoffen. Doch was, wenn das nicht der Fall ist? Dann machst Du vermutlich etwas falsch. Untersuchungen zeigen, dass Trainingsfehler recht häufig sind. Hier die 7 häufigsten Trainingsfehler und Tipps, wie Du sie vermeiden kannst: 

Du bist beim Laufen zu schnell unterwegs

Bis zu 70 Prozent aller Jogger sind beim Laufen viel zu schnell unterwegs. So das Ergebnis einer Umfrage der Krankenkasse AOK. Nur 32 Prozent laufen in einem gesunden Tempo. Erstaunlich dabei: Fast alle Jogger, die zu schnell unterwegs sind, merken, dass sie ihren Körper überfordern und der Gesundheit schaden. Mit regelmäßiger Pulskontrolle oder Laufen in einer Gruppe kann jeder lernen, in vernünftigem Tempo unterwegs zu sein. Weitere Tipps dazu findest Du hier

Sport und Fitness mit Erkältung

Die Nase läuft, die Glieder schmerzen, eine Erkältung ist im Anmarsch oder bereits in vollem Gange. Um ja keine Trainingseinheit ausfallen zu lassen, ignorieren viele Fitnessfreaks diese Symptome und riskieren im schlimmsten Fall eine Herzmuskelentzündung. Für alle Sportler gilt: Eine Erkältung unbedingt auskurieren und auf den Körper hören, bevor man wieder loslegt. Das kann ein paar Tage oder gar ein bis zwei Wochen dauern. Wenn Du unsicher bist, solltest Du vor Trainingsneubeginn einen Arzt fragen. 

Du setzt die falschen Reize

Du trainierst regelmäßig, bist fleißig dabei und trotzdem will sich keine Verbesserung einstellen? Wenn keine medizinischen Gründe vorliegen, liegt das meist am falschen Training, genauer gesagt an der falschen Reizintensität. Wer stets nach Schema F trainiert, kann keine Leistungssteigerungen erwarten. Sowohl zu geringe als auch zu starke Reize sind kontraproduktiv. Es ist dann sinn voll, sich von einem einem Experten beraten zu lassen.  

Eine zu kurze Regeneration

Jede Trainingsbelastung führt zu einer gewollten Ermüdung des Körpers. In der nachfolgenden Ruhephase – Superkompensation genannt – stellt sich der Körper auf die nächste Belastung ein und erhöht die Leistungsfähigkeit. Doch viele Sportler halten genau diese Pausen nicht ein. Die Folge: Leistungseinbrüche und Verletzungen. Beispiel:  Nach einem intensiven Krafttraining braucht der Körper bis zu 48 Stunden und mehr, um sich zu erholen. Mehr zum Thema Regeneration findest Du hier und hier

Du ignorierst den Muskelkater

Er gilt als die kleine Rache des Körpers, wenn man sich zu viel zugemutet hat. Doch viele unterschätzen den Muskelkater. Er ist immer ein Zeichen dafür, dass man sich zu viel zugemutet hat und der Körper nun nach Ruhe schreit. Mit Muskelkater sollte man, wenn überhaupt, nur ganz moderat trainieren, aber dabei möglichst nicht die betroffenen Muskelgruppen belasten. Wer mit höherer Belastung trainiert, riskiert einen Muskelfaserriss. Mehr Informationen zum Thema Muskelkater und den Umgang damit findest Du hier

Falsche Körperhaltung beim Krafttraining

Bei allen sportlichen Betätigungen spielt die Körperhaltung eine ganz wichtige Rolle. Untersuchungen an der Universität von Kalifornien (UCLA) haben gezeigt, dass über 70 Prozent der Menschen, die ein Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht aber auch an Hanteln oder Maschinen durchführen, diese nicht korrekt ausüben. Die Folge sind Rückenschmerzen, Gelenk und Muskelbeschwerden. Es lohnt sich also hin und wieder einen Experten um Kontrolle zu bitten.

Du willst Trainingsausfälle nachholen

Wer nach einer Krankheit oder einer Verletzung längere Zeit nicht aktiv sein konnte, möchte Versäumtes am liebsten ganz schnell nachholen. Ein fataler Fehler. Denn leider verliert der Körper schnell an Kraft und Ausdauer und diese sollte vorsichtig wieder aufgebaut werden. Statt vollem Krafteinsatz ist es besser moderat zu beginnen und die Leistung dann langsam zu steigern, sonst droht gleich der nächste Schnupfen oder die nächste Verletzung. Die besten Informationen zum Thema Fitnesscomeback, findest Du hier.   

Schreibe einen Kommentar